72h Stunden

Wie werden wir zu einer 72-Stunden-Aktionsgruppe?

 

Ganz einfach – indem ihr euch anmeldet! Die Anmeldung ist nur über diese Webseite möglich: Hier gehts zur Online-Anmeldung.

 

Wer kann mitmachen?

Anmelden können sich Gruppen aus Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen; die Altersspanne liegt idealerweise zwischen 6 und 27 Jahren. Die Gruppengröße entscheidet ihr selbst, nach oben ist die Grenze offen. Achtet aber darauf, dass ihr noch handlungsfähig seid und jede/-r während der Aktion auch etwas zu tun hat. Jede Gruppe muss aus Gründen der Aufsichtspflicht eine/-n Aktionsgruppenleiter/-in haben, die/der mindestens 18 Jahre alt ist.

Auch wenn die 72-Stunden-Aktion eine Aktion der katholischen Jugendverbände ist – teilnehmen können alle Gruppen, die Lust auf diese große Sozialaktion haben. In den vergangenen Jahren haben beispielsweise folgende Gruppen mitgemacht:

  • Ortsgruppen von Verbänden und Jugendorganisationen des BDKJ (aus Stämmen, Stadtgruppen und Pfarrgemeinden)
  • Chöre
  • Messdiener/-innengruppen
  • Schulklassen
  • Offene Türen
  • Gruppen aus anderen Konfessionen
  • spontan zusammengeschlossene Gruppen
  • und und und


Müssen wir jetzt schon festlegen, wer in unserer Gruppe ist?

Es empfiehlt sich, bereits bei der Anmeldung ganz genau zu wissen, wer in eurer Gruppe mitmacht. Ihr könnt auch im Nachhinein noch Gruppenmitglieder aufnehmen; und natürlich können auch Personen, die es sich anders überlegt haben oder vielleicht doch am Aktionswochenende verhindert sind, die Gruppe wieder verlassen. Für eure Planungen und Vorbereitungen ist es aber am einfachsten, wenn sich die Gruppenmitglieder nicht stets neu zusammensetzen. Auch eurem Koordinierungskreis erleichtert ihr so den Überblick.

 

Wie kommen wir an ein Projekt?

Bei der Anmeldung (oder zeitnah nach der Anmeldung) entscheidet ihr euch für eine der beiden Projektvarianten. Bei der Get-it-Variante bekommt ihr ein Überraschungsprojekt, bei der Do-it-Variante überlegt ihr euch selbst eine Aufgabe. Dabei hilft euch zunächst einmal ein Blick auf die Projektkriterien. Nach eurer Gruppenanmeldung erhaltet ihr aber auch das Starter-Kit mit dem Aktionsheft, der zentralen Arbeitshilfe. Diese und noch mehr Material könnt ihr auch hier herunterladen. Auf der 72-Stunden-Webseite haben wir auch einen ständig wachsenen Ideenpool - klickt einfach auf diese Seite: www.72stunden.de/mitmachen/projektideen.html

 

Erscheinen wir mit unserem Projekt auf der 72-Stunden-Webseite?

Alle teilnehmenden Gruppen und ihre Projekte werden auf der Webseite www.72stunden.de veröffentlicht (klickt dort einfach auf "Gruppe suchen"). Ihr könnt euch also auch informieren, wer noch aus eurer Region mitmacht oder welche Projekte sie planen. Ihr habt auch die Möglichkeit, euren Gruppenbereich selbst zu pflegen, ausführlich euer Projekt zu beschreiben, Fotos und Videos einzustellen etc. Hierzu legt ihr bei der Anmeldung einen passwortgeschützten Zugang an, der aktiv ist, sobald der regionale Koordinierungskreis eure Anmeldung freigeschaltet hat.

 

Ist unsere Aktionsgruppe versichert?

Wir haben eine bundesweite Haftpflichtversicherung für alle Aktionsgruppen abgeschlossen. Damit diese auch für euch greift, müsst ihr den Versicherungsbogen VOR der 72-Stunden-Aktion ausfüllen und abschicken. Dabei hilft euch euer regionaler Koordinierungskreis gerne. Den Verischerungsbogen und alle wichtigen Infos und Merkblätter zur Versicherung erhaltet ihr hier.

Wie können wir uns anmelden?

Geht auf das Online-Anmeldeformular auf dieser Webseite und füllt darin die abgefragten Felder aus – zum Beispiel Gruppenname, Name des Gruppenleiters, E-Mailadresse und weitere Kontaktdaten. Ihr werdet mit eurer Registrierung automatisch eurem Bistum zugeordnet. Die Verantwortlichen in eurem Bistum erhalten eure Daten, damit sie mit euch Kontakt aufnehmen können. Wo sich schon ein regionaler Koordinierungskreis gebildet hat, wird sich dieser direkt bei euch melden. Als angemeldete Gruppe seid ihr später auch über die Aktionsgruppensuche der Webseite zu finden.

 

Gibt es einen Anmeldeschluss?

Nein, den gibt es nicht. Prinzipiell entscheiden die regionalen Koordinierungskreise, wie viele Gruppen sie maximal betreuen können und wann ihre Kapazitäten erschöpft sind. Es kann also in manchen Regionen so sein, dass ihr euch noch kurz vor knapp anmelden könnt - während das in der Nachbarregion schon nicht mehr geht. Aus diesem Grund gibt es keinen bundesweit verbindlichen Anmeldeschluss. Für euch als Interessierte gilt aber: Je früher ihr euch anmeldet, desto sicherer könnt ihr auch teilnehmen.

 

Was passiert nach der Anmeldung?

Nach eurer Registrierung erhaltet ihr bald weitere Infos mit dem Starter-Kit. Darin ist beispielsweise das Aktionsheft enthalten, in dem ihr neben vielen organisatorischen Infos ganz konkrete Aktionsideen findet. Euer regionaler Koordinierungskreis (KoKreis) oder euer Bistum nimmt dann Kontakt mit euch auf und sammelt weitere Informationen über eure Gruppe. So lernt ihr auch eure Kontaktpersonen für die 72-Stunden-Aktion erstmals kennen. Denn der KoKreis steht euch in der Vorbereitung und während der Aktion beratend zur Seite und gibt euch alle wichtigen Informationen weiter, die ihr für eure Teilnahme an der Aktion benötigt.

Zum Beispiel müsst ihr euch bei der Anmeldung noch nicht für eine Projektvariante (Do it oder Get it) entscheiden, solltet dies aber so bald wie möglich tun. Informiert euch gründlich, beratet euch mit eurem Koordinierungskreis, was für euch am besten ist, und entscheidet dann.

 

Ich habe keine Gruppe, wie kann ich trotzdem mitmachen?

Wenn du nicht schon einer festen Gruppe angehörst und trotzdem gerne ein 72-Stunden-Projekt machen möchtest, dann gibt es zwei Wege:

  • Natürlich kannst du jederzeit Deine Freundinnen, Freunde und Bekannte fragen, ob ihr nicht gemeinsam eine Aktionsgruppe gründen wollt. Seid ihr genug Personen, dann meldet euch einfach zur Aktion an.
  • Oder du sprichst deinen regionalen Koordinierungskreis bzw. dein Bistum an und fragst, ob sie dich an eine Gruppe vermitteln können. Du kannst auch selbst auf der 72-Stunden-Webseite recherchieren, welche Projekte in deiner Nähe stattfinden. Gehe dazu einfach auf die Aktionsgruppensuche. Bei allen Projekten steht ein Kontakt – schicke einfach eine E-Mail an die Aktionsgruppe!

Können wir uns wieder von der Aktion abmelden?

Die 72-Stunden-Aktion basiert auf Freiwilligkeit, niemand ist zur Teilnahme gezwungen. Und es kann auch immer gute Gründe geben, warum ihr eure Gruppenanmeldung wieder zurück ziehen müsst. Dies sollte aber bitte die absolute Ausnahme bleiben. Meldet euch nur an, wenn ihr auch wirklich mitmachen wollt – und nehmt euch ansonsten noch genügend Zeit zum Überlegen, ob die Aktion euch Spaß machen könnte. Das werden euch euer regionaler KoKreis und euer Bistum danken - aber vor allem die Menschen, für die ihr euch engagieren wollt.

 

Was habe ich sonst für Möglichkeiten, mich für die 72-Stunden-Aktion engagieren?

Eine große Sozialaktion wie die 72-Stunden-Aktion braucht viele helfende Hände. Engagieren können sich Sponsoren und Spender, die die Aktion mit Geld- oder Sachmitteln unterstützen. Projektpartner können konkrete Projekte anbieten, Paten und Patinnen können die Gruppen mit ihren Kontakten als Türöffner unterstützen.

Hier stehen alle Möglichkeiten, auch außerhalb der Aktionsgruppen Teil der 72-Stunden-Aktion zu werden.